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Was kostet eine Putzfrau pro Stunde? Das hängt vor allem davon ab, wie sie beschäftigt ist: privat ohne Anmeldung, als Minijob in deinem Haushalt, als selbstständige Kraft oder über eine Reinigungsfirma. Eine angemeldete Kraft oder eine Firma kostet pro Stunde mehr als eine bar bezahlte Hilfe. Dafür sind Versicherung, Abgaben und meistens auch die Vertretung bei Krankheit geregelt.

Der Stundenpreis allein sagt also wenig. Wichtiger ist, was am Ende auf deinem Konto fehlt, wie viel Papierkram bei dir landet und was passiert, wenn etwas schiefgeht. Hier erfährst du, welche Kosten in den einzelnen Modellen stecken, wie viele Stunden eine typische Wohnung braucht und wo du sinnvoll sparen kannst.

Was kostet eine Putzfrau pro Stunde? Die Modelle im Vergleich

Wer nach den Kosten einer Putzfrau sucht, stößt schnell auf sehr unterschiedliche Zahlen. Das liegt daran, dass hier Äpfel mit Birnen verglichen werden. Bei der bar bezahlten Hilfe ist der Betrag pro Stunde alles, was du zahlst. Beim Minijob kommen Abgaben dazu, die du als Arbeitgeber trägst. Bei einer Firma oder einer selbstständigen Kraft ist im Stundenpreis schon fast alles enthalten, was sonst bei dir hängen bleibt.

Die folgende Übersicht zeigt, worin sich die vier Wege im Alltag unterscheiden.

Modell Was du zahlst Papierkram für dich Versicherung Vertretung bei Ausfall
Private Hilfe ohne Anmeldung Nur den vereinbarten Betrag, bar Keiner, aber nicht legal Keine Nein
Minijob im Privathaushalt Lohn plus Abgaben an die Minijob-Zentrale Anmeldung, Meldungen, Urlaub und Krankheit regeln Gesetzliche Unfallversicherung über die Anmeldung Nein, du suchst selbst Ersatz
Selbstständige Reinigungskraft Stundenpreis laut Rechnung Rechnung prüfen und überweisen Je nach Person, vorher fragen Meist nein
Reinigungsfirma Stundenpreis laut Rechnung Rechnung prüfen und überweisen In der Regel über die Firma Oft ja, je nach Anbieter

Bei der Frage, was eine Putzfrau privat kostet, lohnt sich also ein zweiter Blick. Der niedrigste Betrag pro Stunde ist nicht automatisch die günstigste Lösung, wenn du Abgaben, Ausfälle und Risiken mitrechnest.

Was im Stundenpreis einer Reinigungsfirma steckt

Viele wundern sich, warum eine Firma pro Stunde mehr verlangt, als die Reinigungskraft selbst verdient. Der Unterschied ist kein reiner Gewinn. Im Preis stecken unter anderem diese Posten.

  • Lohn und Abgaben für die Reinigungskraft, inklusive Urlaub und Krankheitstage.
  • Versicherung, falls einmal etwas zu Bruch geht.
  • Anfahrt und Planung, also Zeit im Auto oder in der Bahn, Terminabsprachen und Vertretungen.
  • Verwaltung wie Buchhaltung, Rechnungen und Erreichbarkeit für Rückfragen.

Je nach Anbieter kommt noch die Mehrwertsteuer dazu. Achte deshalb darauf, ob ein Preis als Netto- oder Endpreis angegeben ist. Gerade bei Angeboten für Privathaushalte steht das nicht immer deutlich dabei.

Zur Einordnung, wie es bei uns aussieht: Bei Spotless kostet die private Reinigung ab 33,90 € pro Stunde. Das ist der Endpreis, als Kleinunternehmer nach § 19 UStG berechnen wir keine Mehrwertsteuer. Bei der regelmäßigen Wohnungsreinigung arbeiten wir mit deinen eigenen Putzmitteln. Es kommt jedes Mal dieselbe Reinigungskraft aus unserem versicherten Team. Wenn dir etwas nicht passt, gilt unsere 24-Stunden-Zufriedenheitsgarantie, und wir kommen kostenlos noch einmal vorbei.

Was bei einer Putzhilfe im Minijob auf dich zukommt

Der Minijob ist für viele der Mittelweg. Du stellst die Putzhilfe direkt in deinem Haushalt an und meldest sie bei der Minijob-Zentrale an. Für Privathaushalte gibt es dafür ein vereinfachtes Verfahren, das Haushaltsscheckverfahren. Die Abgaben werden dann von deinem Konto eingezogen.

Person berechnet Haushaltsausgaben am Tisch mit Laptop, Taschenrechner und Geldscheinen.

Damit bist du aber Arbeitgeber. Das bedeutet, der gesetzliche Mindestlohn gilt, deine Putzhilfe hat Anspruch auf bezahlten Urlaub, und wenn sie krank ist, zahlst du in der Regel weiter. Gleichzeitig bleibt die Wohnung in dieser Zeit ungeputzt, weil es niemanden gibt, der einspringt.

Für manche passt das sehr gut, etwa wenn du eine bekannte Person aus der Nachbarschaft beschäftigen möchtest und ohnehin gern alles selbst organisierst. Wer wenig Zeit für Verwaltung hat, empfindet den Aufwand oft als größer als gedacht. Die aktuellen Regeln und Beträge findest du direkt bei der Minijob-Zentrale.

Warum schwarz putzen lassen am Ende teuer werden kann

Die bar bezahlte Putzhilfe ohne Anmeldung wirkt auf den ersten Blick am günstigsten. Sie ist aber Schwarzarbeit, und das betrifft nicht nur die Putzkraft, sondern auch dich als Auftraggeber. Fliegt das auf, können beiden Seiten Bußgelder und Nachzahlungen drohen.

Noch unangenehmer wird es bei einem Unfall. Stell dir vor, deine Putzhilfe rutscht im Bad aus und verletzt sich. Ohne Anmeldung ist sie nicht über die gesetzliche Unfallversicherung abgesichert, und die Frage, wer die Kosten trägt, kann sehr schnell bei dir landen. Auch wenn beim Putzen etwas kaputtgeht, etwa der Glastisch im Wohnzimmer, hast du kaum eine Handhabe.

Dazu kommt ein steuerlicher Punkt. Kosten für haushaltsnahe Dienstleistungen kannst du teilweise in der Steuererklärung angeben. Dafür brauchst du in der Regel eine Rechnung und eine Überweisung, Barzahlung reicht nicht. Wie viel sich in deinem Fall auswirkt, klärst du am besten mit dem Finanzamt oder deiner Steuerberatung.

Wie viele Stunden du wirklich brauchst

Für die Kosten pro Monat ist die Stundenzahl genauso wichtig wie der Stundenpreis. Wer hier zu knapp plant, ist hinterher enttäuscht, weil nur die Hälfte geschafft wurde. Wer zu großzügig plant, zahlt für Zeit, die eigentlich nicht nötig ist.

Reinigungskraft reinigt Waschbecken im sauberen Badezimmer mit grünem Reinigungsmittel.

Diese Punkte bestimmen den Zeitbedarf

  • Größe der Wohnung und Zahl der Bäder
  • Wie oft gereinigt wird, denn bei kurzen Abständen bleibt weniger liegen
  • Haustiere, Kinder und wie viel im Alltag herumliegt
  • Extras wie Backofen, Kühlschrank, Bügeln oder Fenster

Ein Beispiel zum Durchrechnen

Stell dir eine Zweizimmerwohnung in Pempelfort vor, zwei Berufstätige, eine Katze. Gereinigt werden sollen Küche, Bad, Böden und Staub, alle zwei Wochen. Für so einen Fall plant man zum Beispiel drei Stunden ein. Deine Kosten pro Termin ergeben sich dann ganz einfach aus Stundenzahl mal Stundenpreis. Rechne das auf den Monat hoch, und du siehst, was die Hilfe wirklich kostet.

Bei der ersten Reinigung dauert es oft länger, weil sich die Reinigungskraft erst einarbeitet und vielleicht mehr liegen geblieben ist. Danach pendelt sich die Zeit meist ein. Wenn du unsicher bist, starte mit einer großzügigen Schätzung und passe sie nach zwei, drei Terminen an.

So hältst du die Kosten für eine Putzfrau niedrig

Du musst nicht jede Stunde bezahlen, die sich irgendwie füllen lässt. Mit ein paar einfachen Schritten bekommst du mehr Sauberkeit für dasselbe Geld.

  1. Vorher aufräumen. Wenn Wäsche, Spielzeug und Geschirr weg sind, wird die Zeit fürs eigentliche Putzen genutzt.
  2. Prioritäten festlegen. Schreib auf, was jedes Mal dran ist und was nur ab und zu, zum Beispiel Kühlschrank oder Schränke von innen.
  3. Gute Mittel bereitstellen. Ein ordentlicher Wischmopp und ein funktionierender Staubsauger sparen spürbar Zeit.
  4. Regelmäßig statt selten. Wer alle zwei Wochen putzen lässt, braucht pro Termin oft weniger Zeit als jemand, der nur einmal im Monat bucht.

Ein häufiger Fehler ist, nach dem günstigsten Angebot zu suchen und dabei die Rahmenbedingungen zu übersehen. Frag nach, ob der Preis ein Endpreis ist, ob du eine Rechnung bekommst, ob die Kraft versichert ist und was passiert, wenn sie ausfällt. Erst dann kannst du Angebote ehrlich vergleichen.

Wenn du in Düsseldorf oder Umgebung eine feste Hilfe für deine Wohnung suchst, schau dir unsere Putzfrau für die regelmäßige Reinigung an. Termine sind auch früh, spät oder am Wochenende möglich. Schreib uns kurz, wie groß deine Wohnung ist und was gereinigt werden soll, gern mit ein paar Fotos. Du bekommst dann ein kostenloses, unverbindliches Angebot mit Endpreis.

Häufige Fragen zu den Kosten einer Putzfrau

Was kostet eine Putzfrau pro Stunde bei Spotless?

Die private Reinigung kostet bei uns ab 33,90 € pro Stunde. Das ist der Endpreis, als Kleinunternehmer nach § 19 UStG berechnen wir keine Mehrwertsteuer.

Ist eine Putzfrau im Minijob günstiger als eine Firma?

Der Stundenlohn ist oft niedriger. Dazu kommen aber Abgaben, Urlaub, Lohnfortzahlung bei Krankheit und dein eigener Aufwand. Und wenn die Kraft ausfällt, musst du selbst Ersatz suchen.

Kann ich die Kosten für eine Putzfrau von der Steuer absetzen?

Haushaltsnahe Dienstleistungen kannst du teilweise in der Steuererklärung angeben. Wichtig sind eine Rechnung und eine Überweisung. Die Details klärst du mit dem Finanzamt oder deiner Steuerberatung.

Wie oft sollte eine Putzfrau kommen?

Für viele Haushalte passt alle zwei Wochen gut. Mit Kindern oder Haustieren ist wöchentlich oft angenehmer, bei kleinen Wohnungen kann auch seltener reichen.

Zahlt die Krankenkasse eine Haushaltshilfe?

In manchen Fällen, etwa in der Schwangerschaft oder bei Krankheit, kann die Krankenkasse die Kosten erstatten. Wichtig ist, dass sie zustimmt, bevor die Hilfe startet. Bei Spotless bekommst du die Rechnung, und deine Kasse kann dir die Kosten nach ihrer Zusage erstatten.